MiC 4.0 – Arbeiten gehen trotz Corona-Krise weiter

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Wir alle befinden uns in unruhigen und ungewissen Zeiten und müssen mit den verschiedensten Einflüssen zurechtkommen. Werksschließungen, Kurzarbeit und andere Regelungen behindern aufgrund der aktuellen Corona-Krise den normalen Arbeitsablauf. Ungeachtet dessen gehen die Arbeiten der MiC 4.0 mit Hilfe der digitalen Medien weiter.

Die einzelnen Maschinencluster haben in den vergangenen Tagen Telefonkonferenzen abgehalten und sind bedeutende Schritte vorangegangen. Alle derzeit aktiven Maschinencluster haben die Phase 2 – Prozessdaten – angestoßen. Im Cluster 1 – Erdbewegungsmaschinen wurden Alexander Mozer (LEONDARD WEISS) und Christoph Winkler (PORR) als Obleute gewählt. Zudem wurde für den Mai 2020 ein Anwenderworkshop abgestimmt, bei dem die ersten relevanten Prozessdaten seitens der Anwender identifiziert werden sollen.

Cluster 3 – Spezialtiefbau arbeiten bereits an konkreten Anwendungsfällen der am häufigsten verwendeten Bohrverfahren.

Cluster 4 – Straßenbaumaschinen wird seine weiteren Arbeiten auf die Ergebnisse der CECE Projektgruppe (Road Equipment Communication Protocol) aufbauen und alles wird gemeinsam in MiC 4.0 fortgeführt. Hintergrund ist die wesentlich höhere Tagungsfrequenz und die breitere Aufstellung an Maschinenherstellern und Bauunternehmen von MiC 4.0.

In zwei Maschinenclustern sind zudem erste „Softwaretests“ für den Herbst vorgesehen, bei denen die vereinbarten Parameter unter „Laborbedingungen“ getestet werden sollen.

Der AK Datenrechte hat sein Arbeitsprogramm festgelegt. Im Rahmen dieser Telko wurde Dirk Siewert (Hauptverband der deutschen Bauindustrie) zum Obmann gewählt. Und der AK Maschinendaten hat seine Rolle als Lenkungsgremium der Maschinencluster festgelegt, in dessen Rahmen alle Aktivitäten abgestimmt und koordiniert werden sollen.

Die nächsten Telefonkonferenzen sind bereits für Anfang Mai 2020 angesetzt und die Arbeiten sollen weiterhin vorangetrieben werden.