MiC 4.0 - heißer „Programmiersommer“ steht an

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Trotz Corona und den damit verbundenen Schwierigkeiten und Probleme, haben die Teilnehmer der Arbeitsgemeinschaft Machines in Construction 4.0 ihre Arbeiten fortgesetzt.

Durch die Nutzung der modernen Telekommunikationstechnik war es möglich, Konferenzen, Arbeitstreffen und sogar komplette Workshops mit Pinnwänden abzuhalten. In dieser Zeit der Krise hielte die AG MiC 4.0 über 30 Webmeetings ab und ist in allen Bereichen trotz dieser Einschränkungen mit ihren Arbeiten weiter vorangeschritten.

Neben den guten Fortschritten bei der Identifikation der Prozessdaten einzelner Bauprozesse und er dazu erforderlichen Daten der jeweils eingesetzten Maschinen, nehmen auch die Themen Datenrechte, Human Machine Interface (HMI) und Systemarchitektur immer mehr an Form und Gestalt an.

Als besonderes Highlight der aktuellen Arbeiten sind die Anstrengungen im Bereich der Anbaugeräte zu betrachten. Dort haben die Teilnehmer 12 Beispieldaten identifiziert und werden eine herstellerunabhängige Umgebung programmieren, die es gestatten soll, Anbaugeräte- und Trägergeräteunabhängig stets die gleichen Informationen bei der Nutzung beider Komponenten zu erhalten. Ziel ist es, dies auf dem im Oktober 2020 angesetzten „Plug-Fest“, eine erste laufende Test-Umgebung, vorzustellen. Der gleiche Ansatz läuft im Bereich der Spezialtiefbaugeräte.

Viel Arbeit, viel Engagement, aber auch viele Ergebnisse, welche die Branche – Maschinenhersteller und Betreiber – nicht nur weiter nach vorne, sondern in ihrem Verständnis und ihrer gemeinsamen Suche nach Lösungen aktueller Fragestellungen in der Digitalisierung auch wesentlich enger zusammenbringt. Im Rahmen dieser sehr intensiven und auch Sitzungstechnischen sehr hohen Taktfrequenzen, hat sich bei den Teilnehmern inzwischen das Verständnis "MiC 4.0 – machen, anstelle von reden" fest etabliert.